CHEEKY-BOY von ROCKS OFF: Der unanständige Freund für Genießer und Abenteurer

CHEEKY-BOY von ROCKS OFF: Der unanständige Freund für Genießer und Abenteurer

von Fox, 26

 

 

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Der CHEEKY-BOY wurde unserem Tester freundlicherweise von Adultshop zur Verfügung gestellt.

ER IST DA!

Es war ein grauer Morgen, der Wind trug dicke und regenreiche Wolken über das Land und der Tag lud dazu ein sich auf die Couch zu setzen und sich in den endlosen Sendungen der Fernsehkultur zu verlieren. Als ich mich auf den Weg machte - mit einer Tasse heißem Tee in der Hand - mich meinem Schicksal zu ergeben, ertönte auf einmal ein lautes Geräusch. Es war der Postbote, der dem Wetter die Stirn bot, um mir meinen Tag zu versüßen.

Ich sah meinen Namen auf dem Paket, verabschiedete mich und ging ohne zu überlegen ins Schlafzimmer. „Das muss er sein“, dachte ich mir und zückte mein Messer, um dieses Gottesgeschenk zu öffnen. Tatsächlich, das war er, der Retter der Stunde – CHEEKY-BOY von ROCKS OFF!

Ich öffnete ungeduldig das Paket und mein erster Gedanke war: „Wow, der ist aber ganz schön groß und die Segmente sind ziemlich dick. Na das kann ja was werden!“ Dabei war die Verpackung wirklich nichts Besonderes, also habe ich sie direkt entsorgt. Der Prostata-Stimulator CHEEKY-BOY selbst ist schwarz, elegang geschwungen und hat vier hübsche Segmente.

WENN DIE LUST VON HINTEN ZIEHT

Schon einmal vorweg: Die Chance den CHEEKY-BOY zu testen erfüllt mir einen lang gehegten Traum, denn obwohl ich hetero bin, hat mich schon immer das ganze Spektrum der Sexualität interessiert und dazu gehört eben auch die anale Befriedigung.

Früher habe ich mir dazu ordentlich Hautcreme auf die Finger geschmiert und habe dann auf der Toilette selbst Hand angelegt... im doppelten Sinne. Dies war aber weder sonderlich stimulierend, noch sehr gemütlich, also habe ich versucht einen Gegenstand zu finden der es mir einfacher macht. Nur was nimmt man da? Eine Metallstange ist zu kalt und zu ungelenkig, eine Karotte hat meistens eine unangenehme Oberfläche und ein Plastikrohr hat oft scharfe Kanten.

Alltagsgegenstände fallen also in 99% der Fälle durch, denn ich will mich weder verletzen, noch will ich etwas versauen das noch gebraucht wird.

ICH GLAUBE, ICH HABE EINEN STOCK IM ARSCH

Noch bevor ich richtig nachgedacht habe wie ich das Ganze angehen soll, hatte ich schon Gleitgel, Kissen und Papiertücher bereit gelegt. Als absoluter Anfänger ist es ziemlich schwer eine Position zu finden, in der man sich genügend entspannen kann und gleichzeitig genug.., naja nennen wir es mal „Beinfreiheit“ hat, um den Schließmuskel nicht einzuengen. Ich habe mir also aus den Kissen eine Art Thron gebaut, um ohne Probleme an meine Hinterpforte zu kommen.

Zack! – Hose aus, nochmal kurz mit dem Waschlappen den Hintern und den CHEEKY-BOY abgewaschen und ab ging es auf den „A-Thron“.

Als Erstes habe ich mit meinem Mittel- und Zeigefinger und etwas Gleitgel angefangen mich vor zu dehnen, schließlich will man seinem lieben Hintern ja nicht zuviel zumuten. Da ich etwas unempfindlicher bin, wurde ich schnell mutig und habe dem CHEEKY-BOY einen schönen Gleitgel Anstrich verpasst. Ich konnte es kaum noch erwarten ihn zu testen.

Ich setzte das erste Segment an und versuchte es in mich zu drücken, das war allerdings leichter gesagt als getan. Durch das Gleitgel wird das Silikon natürlich sehr glitschig, nur der Griff sollte eigentlich einen festen Halt bieten. Da der CHEEKY-BOY aber aus einem Stück gegossen ist, hat er überall die gleiche Oberfläche, was den Einsatz manchmal komplizierter macht, als es sein müsste. Also wieder ins Badezimmer und mehr Papiertücher holen.

Es war anfangs wirklich schwer das erste Segment nicht nur einzuführen, sondern auch drin zu halten. Der Körper ist ja nur den umgekehrten Weg gewohnt, deshalb sollte man sich Zeit lassen und auf die Signale seines Körpers eingehen. Wenn es zu viel wird, dann zieh ihn raus und nimm nochmal eine extra Portion Gleitgel.

Wie gesagt bin ich etwas unempfindlicher, also dauerte es nicht lange bis das zweite und dritte Segment in mir landeten. Es tat nicht weh und fühlte sich nicht außergewöhnlich an, bis ich zum letzten Segment kam. Mit dem vierten Segment erreicht man die Spitze der Prostata – und das merkt man! Plötzlich musste ich pinkeln während ich das Gefühl hatte, dass jemand einen Schraubstock an meine Lendenwirbelsäule geschraubt hätte. Liebe Frauen, in diesem Moment habe ich verstanden worauf ihr euch teilweise einlasst. Es war ein sehr intensiver Druck, ohne zu schmerzen, also drückte ich das erste mal den Anknopf für die Vibrationskapsel und ließ mich verwöhnen.

Die Vibrationskapsel hat 7 Stufen: von einer sehr starken und hohen Vibration, über eine „bassige“ Vibration, bishin zu verschiedenen Vibrationsmustern. Die Kapsel selbst kann man kaum in der Hand halten, weil die Vibration so stark ist. Allerdings war ich doch sehr von der Vibrationsübertragung enttäuscht. Eigentlich dachte ich, dass ich gleich ein Feuerwerk in mir spüre und der Orgasmus ohne zusätzliche Arbeit kommen würde aber dem war nicht so. Während die Vibration am Damm sehr stimulierend ist, kam in der Spitze des CHEEKY-BOY kaum etwas an. Ich habe schon gemerkt, dass etwas in mir vibriert aber das war lange nicht das, was ich erwartet hatte.

ZURÜCK ZUM TEST

Auf meinen ersten Orgasmus musste ich nicht lange warten. Durch den inneren Druck, dem Wissen das etwas in mir steckt, der Vibration am Damm und die gleichzeitige Handarbeit bin ich ziemlich schnell und sehr intensiv gekommen. Das war ein Orgasmus der Extraklasse (für einen Single jedenfalls).

Doch dann kam der Haken: Natürlich ist der Schließmuskel elastisch, doch auch er geht nach einer Weile wieder in seine alte Form zurück. Das rausziehen war eine kleine Tortur. Von dem Gleitgel war nicht mehr viel zu spüren. Ich zog ihn so vorsichtig raus, wie es nur ging. Es war ein super Erlebnis, doch danach habe ich mich wirklich gefühlt, als hätte ich einen Stock im Arsch.

Die anschließende Reinigung war überhaupt kein Problem. Die Kapsel wird raus genommen, Seife in die Hände, einseifen, abwaschen und mit Papiertüchern trockenen. Schnell, unkompliziert und sauber – so muss das sein!

WIE WEIT KANN ICH GEHEN?

Am nächsten Tag wollte ich natürlich wieder los legen aber ich musste etwas ändern, um nicht wieder so ein unangenehmes Ende zu erleben. Ich nahm mir diesmal mehr Gleitgel und viel mehr Zeit.

Ich fing so an wie am Tag zuvor. Doch ich wollte die volle Dröhnung. Ich verbesserte meine Position noch etwas und fing dann an den CHEEKY-BOY langsam ganz einzuführen und wieder herauszuziehen. Es kostete nur etwas Überwindung und dauerte ein paar Minuten bis ich mich selbst mit dem CHEEKY-BOY „vögeln“ konnte.

Vor allem ist es dabei wichtig, dass man sich entspannt. Nach ca. 10 Minuten war ich gut gedehnt und konnte den CHEEKY-BOY förmlich in mich gleiten lassen, während ich es mir mit der anderen Hand besorgt habe. Auch dieser Orgasmus war wieder der Wahnsinn.

Doch da tat sich die Frage auf, ob ich auch rein durch die anale Stimulation einen Orgasmus bekommen kann? Ich habe mich also mit allen vieren auf mein Bett gekniet und wieder los gelegt. Es fühlte sich nicht schlecht an, trotz der ungewohnten Position. Doch schnell merkte ich, dass ich allein durh anale Stimulation nicht kommen konnte. Schade, aber als Selbstbefriedigungsergänzung ist der CHEEKY-BOY absolut zu empfehlen.

VORSICHT IST DIE MUTTER DER WEISHEIT

In den darauf folgenden Tagen habe ich den CHEEKY-BOY noch einige Male ausgetestet, allerdings ging ich beim letzten Mal wohl zu weit. Ich schätze ich habe mir nicht genug Zeit genommen, um mich richtig zu dehnen, denn am Ende der „Tour de A“ gab es eine leicht blutige Überraschung. Es ist nicht ungewöhnlich, dass der Darmtrakt verletzt wird und dadurch etwas blutet aber es ist schon ein seltsames Gefühl wenn man dafür im direkten Handeln selbst verantwortlich ist. Ich gönne meinem Hintern also ein paar Tage Pause und versuche dann wieder meinen sexuellen Horizont zu erweitern.

Um diese Zeit zu überbrücken kann man einfach die Vibrationskapsel aus dem CHEEKY-BOY nehmen und sie während der normalen Selbstbefriedigung z.B. am Damm, zwischen den Pobacken oder wo man sonst noch empfindlich ist anwenden. Ein super Gefühl, da das kleine Ding ordentlich Power hat.

FAZIT

Der CHEEKY-BOY lohnt sich sowohl für interessierte Single Männer als auch für Paare die sich auf besondere Art verwöhnen wollen. Dabei verhilft er zu einem intensiven Orgasmus während er gleichzeitig den sexuellen Horizont erweitert. Trotz des relativ hohen Kaufpreis lohnt sich der CHEEKY-BOY als zusätzliches Sexspielzeug in der Schublade von Genießern und Abenteurern.

VORTEILE

  • separate Vibrationskapsel
  • leichte Reinigung
  • intensives Orgasmusgefühl

NACHTEILE

  • Vibrationsübertragung nicht optimal
  • Größe und Handhabung für Anfänger gewöhnungsbedürftig

 

 

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