COBRA LIBRE von FUN FACTORY: Kribbeln bis zum Umfallen

COBRA LIBRE von FUN FACTORY: Kribbeln bis zum Umfallen

von Pepe, 23

Das ist er nun, mein erster Erfahrungsbericht auf LUSTBLUME - zum COBRA LIBRE von FUN FACTORY. Mein Name ist Pepe und ich bin 23 Jahre jung und dies war meine erste wirkliche Erfahrung mit einem Sextoy für Männer. Großes Lob erst einmal an das LUSTBLUME-Team, die Abwicklung hat einfach und diskret geklappt.

Ich wartete also gespannt und auch schon etwas aufgeregt auf mein Toy. Wie schon gesagt, war es das erste mal, dass ich etwas für meinen eigenen kleinen Mann bestellt habe - bisher habe ich Spielzeuge nur während dem Sex mit Frauen verwendet, dabei jedoch stets gute Erfahrungen gemacht. Neidisch auf die beeindruckende und vielversprechende Auswahl für Frauen, wollte ich selbst einmal ein hochwertiges Toy für Männer ausprobieren.

Der COBRA LIBRE kam also an und ich öffnete schnell die moderne und unaufdringliche Verpackung. Sofort viel mir das Gewicht meines kompakten, scharlachroten neuen Freundes auf, das mich auf eine gute und hochwertige Verarbeitung schließen ließ. Im Lieferumfang war noch eine Beschreibung und ein Ladekabel mit USB-Anschluss, das ich mit meinem Handyladegerät verwende. Wirklich viel Zubehör gibt es also nicht, was für mich jedoch vollkommen in Ordnung und ausreichend ist. Wichtiger war mir, dass das Gerät bereits mit ausreichend aufgeladenem Akku ankam.

VIBRATION STATT PENETRATION

Das Gerät ist denkbar einfach gestrickt, es gibt einen Startknopf sowie einen Plus- und Minusknopf. Mit den beiden Tasten lässt sich nicht die Intensität einstellen, sondern man schaltet vorwärts und rückwärts durch die unzähligen Vibrationsmuster, bei denen sicher für jeden etwas dabei ist. Auffällig war, dass der COBRA LIBRE doch recht laut vibriert, lauter als z.B. mein Handy auf höchster Stufe. Mich stört das in meiner Wohnung überhaupt nicht. Wer jedoch in einer hellhörigen Wohungen lebt, könnte Probleme haben sich richtig zu entspannen. Die Lautstärke kommt sicherlich von der Stärke der Vibration, die notwendig ist, um den kleinen Mann nur durch Kribbeln statt Penetration auf Wolke 7 zu bringen.

Nach dem Auspacken endlich das Hands-On! Ich habe es mir im Bett bequem gemacht, neutrale Gleitcreme bereitgelegt und erst einmal das WWW nach einem adäquaten "Liebesfilm" durchsucht. Für diesen besonderen Anlass wollte ich natürlich keinerlei Risiko eingehen und entschied mich für meinen bewährten Lieblingsstreifen. Zum Aufwärmen habe ich erst noch etwas Hand angelegt, was in meiner jetzigen Erregung aber eigentlich schon gar nicht mehr notwendig war. Dann war es soweit. Etwas Gleitcreme auf meine Eichel aufgetragen, irgendein Stimulationsprogramm gesucht und los geht die Fahrt. 

Erst einmal war es ein sehr ungewohntes Gefühl und ich schaltete durch einige Programme, jedoch riss mich nichts auf Anhieb voll vom Hocker. Schlussendlich gefiel mir eine starke, konstante Vibration am besten. Da ich in der Zwischenzeit doch recht geil war, wechselte ich ein paar mal manuelle Masturbation mit dem COBRA LIBRE ab. Was sehr ungewohnt war, war das fehlende Gefühl, in etwas einzudringen. Ich versuchte den Masturbator leicht auf meiner Eichel auf und ab zu bewegen. Ich hatte dann das Gefühl, dass ich mehr Gleitcreme brauche und goss nach. Außerdem massierte ich die Eichel durch das weiche Silikon hindurch. Und schließlich merkte ich, dass er kommt, der Point-Of-No-Return.

JETZT NUR NICHT DIE KOMMODE VERSAUEN

Als ich fertig war, kam ich mir dann erst einmal recht komisch vor. Die Finger voller Gleitcreme, im Fernsehen läuft noch harter Sex. Den COBRA LIBRE jetzt bloß nicht umfallen lassen und dann noch irgendwie an die Taschentücher kommen ohne die Kommode zu versauen. Doch ich habe die Situation schließlich doch noch unter Kontrolle bekommen und mein Toy auch gleich problemlos unter strömendem Wasser geputzt. Das pochende Gefühl der Vibration wirkte in meiner Eichel noch lange und süß nach.

Ehrlich gesagt war ich von meiner ersten Verwendung des Toys nicht 100% überzeugt. Doch nach ein paar Tagen gab ich dem ihm eine zweite Chance, legte dieses mal reichlich Taschentücher bereit und verwendete deutlich mehr Gleitcreme im Gerät und auf meiner Eichel. Und siehe da – es ging schon deutlich besser von der Hand. Ich glaube Mann muss seinen kleinen Freund erst ein paar mal mit der Vibration vertraut machen, bevor man richtig darin versinken kann.

LIEBE AUF DEN ZWEITEN BLICK

In der Zwischenzeit habe ich das Gerät einige Male verwendet und bin total begeistert. Dabei reicht die Vibration nun vollkommen aus und ich lasse den COBRA LIBRE ruhig auf meinem Penis ruhen. Am meisten gefällt mir der Moment, wenn man merkt, dass der Orgasmus naht. Bei einer penetrierenden Stimulation gibt es bekanntlich immer den heißen Moment des Eindringens, den man aber selbst bestimmen und kontrollieren kann – Vibration hingegen ist absolut stetig und konstant und ab einem gewissen Punkt steuert dich genau diese Konstanz erbarmungslos auf den Höhepunkt zu, ohne dass du dich dagegen wehren kannst. 

Auch das Handling funktioniert in der Zwischenzeit einwandfrei. Der Akku hat bisher noch nie versagt, aber ich lade das Gerät auch einfach nach ein paar Verwendungen.

EINE NEUE ART VON STIMULATION

Fazit: Ich denke der COBRA LIBRE ist das ideale Toy für Männer, die einmal eine neue Art von Stimulation erfahren wollen. Sobald man daran Gefallen gefunden hat, wird man ihn immer wieder nach Lust und Laune aus der Schublade ziehen und seinen Spaß haben. Er ersetzt für mich sicher nie die klassische Masturbation oder gar den Blowjob einer Frau. Vielmehr ist er für mich eine Ergänzung, eine ganz eigene Art von Stimulation, um die ich mein Sex-Universum erweitern konnte und die an manchen Tagen einfach genau das Richtige ist. Das Gerät ist zwar nicht ganz günstig, wer aber Interesse an neuen Erfahrungen hat, das Ganze am besten auch mit etwas Humor nimmt und vielleicht gerade ein paar Euro übrig hat, der ist mit diesem Toy absolut gut beraten!

VORTEILE

  • neue Art der Stimulation
  • handlich und kompakt
  • absolut wasserdicht

NACHTEILE

  • laut
  • aufpassen mit zu viel Gleitgel, bleibt nicht im Toy

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